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Tabellarischer Lebenslauf


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Prof. Dr. Gerald Hüther

Neurobiologische Präventionsforschung
UNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGEN
GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
v. Siebold Str. 5
37075 Göttingen

Geb. am 15.02.1951 in Emleben/Gotha, verheiratet 3 Kinder, 1 Enkelkind

1969
Abitur

1969 - 1971
Grundstudium Biologie (Univ. Leipzig)

1971 - 1973
Fachstudium Tierphysiologie (Univ. Leipzig)

1973
Diplom, Dipl.- Biol.

1973 - 1976
Forschungsstudium Neurobiologie (Univ. Leipzig)

1976 - 1978
Wiss. Assistent (Univ. Jena)

1977
Promotion, Dr. rer. nat.

1979 - 1989
Leiter des Forschungsprojekts „ Entwicklungsneurobiologie“ am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Göttingen)

1988
Habilitation, Dr. med. habil. (Fachbereich Medizin, Univ. Göttingen)

1990 - 1995
Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Aufbau eines Forschungslabors an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und einer Arbeitsgruppe, die sich mit neurobiologischer Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Entstehung und der Therapie psychischer Störungen befasst.

1995 - 2006
Leiter des Neurobiologischen Labors, intensive Forschungstätigkeit und zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der experimentellen Neurobiologie. Vorlesungsreihe „Grundlagen der Neurobiologie“ für Studierende aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Biologie, Pädagogik. Seminare zu dieser Vorlesungsreihe und Praktika zu Methoden neurobiologischer Forschung.

2006
Neuorientierung
Ich erweitere meinen Lebenslauf um persönliche kursive Anmerkungen, um etwaigen Mutmassungen und Verzerrungen über diese Phase meines Lebens vorzubeugen, die ab und an in der Vergangenheit veröffentlicht wurden.
Der in diesem Jahr neu nach Göttingen berufene Kliniksleiter übergibt die Leitung des von mir aufgebauten Forschungsbereiches an einen Mitarbeiter, den er aus seiner Arbeitsgruppe mit nach Göttingen gebracht hat. Für mich hat er in seiner neuen Ausrichtung der Forschungsschwerpunkte an der Psychiatrischen Klinik keine Verwendung.
Ich darf noch meinen Büroraum in einem Seitenflügel der Klinik behalten. Weil mir nun auch keine Personalmittel für die Besetzung des Sekretariats mehr zur Verfügung stehen, reduziere ich meine eigene Stelle um ein Viertel, nutze die so freiwerdenden Mittel für die Bezahlung einer Sekretärin und übernehme dafür eine ¼-Teilzeitstelle als Mitarbeiter am Institut für Public Health an der Universität Mannheim/Heidelberg. Zur Koordination dieser beiden Aufgabenbereiche gründe ich die "Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung".
Durch die Modularisierung des Studiums im Zuge des Bologna-Prozesses sind die Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen nicht mehr in der Lage, fachübergreifende Vorlesungs-, Seminar- und Praktikumsangebote zu belegen. Ich muss daher meine Lehrtätigkeit fast vollständig einstellen.


2006 - 2012
Konzeption, Leitung und Umsetzung verschiedener Projekte und Initiativen auf dem Gebiet der Neurobiologischen Präventionsforschung. Verbreitung neurobiologischer Erkenntnisse in der Öffentlichkeit (Bücher, Vorträge, Seminare).
Mitarbeit als wissenschaftlicher Beirat in verschiedenen Verbänden, Organisationen und Stiftungen.

2012 - jetzt
Wegen fehlender Finanzierung im Sommer 2012 Beendigung der Tätigkeit am Institut für Public Health in Mannheim/Heidelberg und damit auch Auflösung der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung im Sommer 2012. Weiter teilzeitbeschäftigt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Psychosoziale Medizin (Psychiatrische Klinik) der Universität Göttingen.
Alle öffentlichen Aktivitäten, die Leitung und Begleitung von Initiativen und Projekten, Beratung im Bereich Politik und Wirtschaft, Abfassung von Beiträgen und Büchern betreibe ich weiter in meiner Freizeit.


Schwerpunkte der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit
HirnentwicklungsstörungenBeeinflussung von Hirnfunktionen durch nutritive Faktoren
Rolle von Serotonin als morphogenetischer Faktor und als Immunmodulator
Physiologische Regulation und Bedeutung von Melatonin
Langfristige Modulation monoaminerger Systeme
Wirkmechanismen von Psychopharmaka
Auswirkungen psychischer Belastungen
Entwicklungspsychopharmakologie



Wissenschaftliche Publikationen
ca. 100 Originalarbeiten, zahlreiche Buchbeiträge, wissenschaftliche Monographien und popularwissenschaftliche Sachbücher



Auszeichnungen/Förderungen
ARW-Director (1987)
NATO-Collaborative Fellowship (Memorial-Univ. Newfoundland, 1988)
Technion Collaborative Grant (Prof. Youdim, Haifa, 1989)
Heisenberg-Stipendium (1989)



Mitgliedschaften und Beratungsaktivitäten
Gründungsmitglied Archiv der Zukunft, Netzwerk für Schulentwicklung:
www.win-future.de
Gründungsmitglied Netzwerk für humanitäre Fragen in der Wirtschaft:
www.forum-humanum.de
Ehrenmitglied International Association for Human Values
Ehrenmitglied World Parliament of Clowns
Deutsches Demographisches Netzwerk (ddn)
Deutscher Philologenverband
Stiftung Kinderland Baden-Württemberg
Forum Frühpädagogik
Netzwerk Frühe Hilfen
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (F.E.S.T.)
Zeitschrift „Familiendynamik“