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Engagements


Begonnen habe ich meine wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der experimentellen Neurobiologie. Das war noch richtige Grundlagenforschung, zunächst ohne praktischen Bezug in einem Max-Planck-Institut. Später schon etwas angewandter und stärker auf die klinische Nutzbarkeit ausgerichtet, in einer psychiatrischen Klinik.

Im Laufe der Zeit ist für mich immer deutlicher geworden, dass es in unserer gegenwärtigen Gesellschaft nicht so sehr ein Erkenntnisproblem ist, das uns zu schaffen macht. Wir wissen längst, dass es so nicht weitergeht und dass wir etwas anders machen müssten. Aber es gelingt uns nicht. Nicht in Krankenhäusern, nicht in Schulen, nicht in Unternehmen und Organisationen, geschweige denn in der Politik.

Wir haben also ein Umsetzungsproblem. Das interessiert mich seit einigen Jahren immer stärker. Ich suche seither nach dem Geheimnis des Gelingens, ich möchte herausfinden, was Menschen brauchen, um die in ihnen angelegten Potentiale entfalten, um gemeinsam über sich hinauswachsen zu können.

Das nenne ich "Applied Neuroscience" ( angewandte Neurobiologie ). Und das betreibe ich in der neurobiologischen Präventionsforschung der Universität Göttingen. Neurobiologische Erkenntnisse versuche ich auch über meine Beratungstätigkeit als Kernexperte im Zukunftsdialog des Bundeskanzleramtes zum Thema „Lernen“ und als Mitglied der Steuergruppe der Initiative „Neue Lernkultur in Kommunen“ des Kultusministeriums in Thüringen zur Anwendung zu bringen. Nach dem Geheimnis des Gelingens suchen auch die verschiedenen Initiativen wie Schule im Aufbruch, Schulen der Zukunft, und Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen.

Ich versuche Netzwerke zu bilden, die den Beteiligten Gelegenheit bieten, ihre unterschiedlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zusammenfließen zu lassen. Deshalb bin ich Gründungsmitglied der Netzwerke: Archiv der Zukunft - Netzwerk für Schulentwicklung, www.adz-netzwerk.de und desW issenschaftlichen interdisziplinären Netzwerks für Erziehung und Bildungsfragen, www.win-future.de.
Und ich halte es für meine Pflicht, die wissenschaftliche Expertise, die mir über all die Jahre zugewachsen ist, überall dort einzubringen, wo sie gebraucht wird, damit etwas Neues entstehen kann. Deshalb bin ich im wissenschaftlichen Beirat verschiedener Organisationen, Vereine, Verbände oder Stiftungen wie: Deutsches Demographie Netzwerk, www.demographie-netzwerk.de | Deutscher Philologenverband, www.dphv.de, Stiftung Kinderland Baden-Württemberg, www.stiftung-kinderland.de, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (F.E.S.T.), Zeitschrift Familiendynamik, www.familiendynamik.de, Buddy e.V. Düsseldorf www.buddy-ev.de, Fürstenberg-Institut, www.fuerstenberg-institut.de, Rat für Kulturelle Bildung, (Stiftung Mercator).

Und wenn man sich in so vielen verschiedenen Bereichen darum bemüht, dass etwas wachsen und entfalten kann, dann kann es passieren, dass man dafür auch selbst Anerkennung findet. So etwas heisst dann Ehrenmitgliedschaft, und das bin ich bei der International Association for Human Values www.iahv.org und ( für mich eine ganz besondere Auszeichnung ) beim World Parliament of Clowns www.clownship.org

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